Ein Hahn und eine Henne
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Kieselgur – Alles was man darüber wissen sollte

Kieselgur gilt als bewährtes Hausmittel in der natürlichen Schädlingsbekämpfung – besonders im Hühnerstall. Ob gegen die Rote Vogelmilbe, Läuse oder andere kriechende Parasiten: Das feine Pulver wirkt rein mechanisch und kommt ohne chemische Wirkstoffe aus. Doch was genau ist Kieselgur eigentlich? Wie funktioniert sie, wie wird sie angewendet und worauf solltest du achten? In diesem Beitrag erfährst du alles Wichtige rund um Eigenschaften, Wirkung, Anwendung und Sicherheit von Kieselgur.

Was ist Kieselgur?

Kieselgur besteht aus den pulverisierten fossilen Schalen abgestorbener Kieselalgen (Diatomeen). Die Konsistenz ist pudrig, die Farben reichen von reinweiß bis graubraun. Weitere Namen: Diatomeenerde, Bergmehl und Gesteinsmehl.

Kieselalgen sind winzig kleine Einzeller (bis zu 0,01 mm groß), die sich sowohl in Süß- als auch in Salzwasser finden. Wenn sie absterben, sinken sie auf den Meeresboden und zersetzen sich. Übrig bleibt nur die stabile äußere Hülle. Diese hauptsächlich aus Siliziumdioxid bestehenden Schalen nennt man Kieselgur. In versteinerter Form bilden sie den Diatomeenkalk – die Grundlage von Kieselgur-Produkten.


Unsere Empfehlung: ida+ MitePowder statt herkömmlicher Kieselgur

MitePowder bekämpft zuverlässig alle kriechenden Insekten (Milben, Vogelmilben, Läuse, Flöhe, Zecken etc.) im Stall, Haus und Garten. Das Puder wird im Stall vor allem auf den Laufwegen der Milben sowie in Ecken und Ritzen ausgebracht. Sobald die Milben über das voluminöse und sehr ergiebige Puder kriechen, wirkt es rein physikalisch: Der Insektenpanzer wird beschädigt und die Schädlinge trocknen aus.

MitePowder: Anwendung gegen Milben im Hühnerstall

Im Vergleich zur herkömmlichen Kieselgur (Diatomeenerde) besticht MitePowder durch eine außerordentliche Härte, Scharfkantigkeit und eine vielfach höhere Wasserbindungskapazität. Es ist 100% natürlich und wird aus natürlichem, mineralstoffhaltigem Sedimentgestein gewonnen. MitePowder bietet einige Vorteile gegenüber Kieselgur – wirf doch gern einen genaueren Blick darauf!

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Welche Eigenschaften hat Kieselgur?

  • Hohe Porosität und Filtereigenschaften
  • Hohe Temperatur- und Säurebeständigkeit
  • Geringe Wärmeleitfähigkeit
  • Geringes spezifisches Gewicht
  • Reaktionsträge
  • Hohes Aufsaugvermögen
  • Natürliches Biozid
  • Stabilisiert Dispersionen

Wie funktioniert Kieselgur?

Kieselgur ist eine Art Ungezieferpuder mit biophysikalischer Wirkung: Für unser Auge nicht sichtbare, messerscharfe Kanten reißen den schützenden „Chitinpanzer“ kriechender Insekten und Spinnentiere auf. Dadurch kommen die extrem flüssigkeits- und fettabsorbierenden Eigenschaften der Kieselgur besser zum Tragen – die Schädlinge werden regelrecht ausgetrocknet.

Welche Vorteile bietet Kieselgur?

  • Nebenwirkungsfrei: Dank der mechanischen, nicht-chemischen Wirkung ist Kieselgur ohne Nebenwirkungen für Menschen oder Tiere.
  • Langfristig einsetzbar: Kieselgur kann immer wieder angewendet werden, da im Gegensatz zu chemischen Produkten keine Resistenzbildung möglich ist.
  • Universell einsetzbar: Kieselgur kann in Wohnung, Haus, Stall und Garten eingesetzt werden. Auch Bienen und andere Nutztiere werden nicht beeinträchtigt.
Hühner auf einer Wiese

Anwendungsbeispiele für Kieselgur bei Tieren

  • Kieselgur kommt vor allem gegen die Rote Vogelmilbe zum Einsatz – insbesondere bei Nutzgeflügel wie z. B. Hühnern, aber auch in Pferdeställen.
  • Auch Schlafplätze von Haustieren, Kleintierkäfige und Teppiche können mit Kieselgur bestäubt werden, um sie ungezieferfrei zu bekommen.
  • Außer gegen Hautparasiten (Milben, Flöhe, Läuse, Zecken) wirkt Kieselgur auch gegen Schaben, Käfer, Ameisen, Silberfische, Ohrenkneifer und Schnecken – allerdings nur im trockenen Zustand.
  • Manche Tierheilpraktiker empfehlen Kieselgur auch innerlich, z. B. zur Förderung der Knochenbildung oder zur Unterstützung von Haut, Fell und Bindegewebe.

Gibt es unterschiedliche Kieselgur-Arten?

Ja. Zum einen unterscheidet man zwischen Salzwasser-Kieselgur und Süßwasser-Kieselgur, zum anderen nach dem Gehalt an organischen Bestandteilen. Außerdem wird häufig zwischen synthetischem und natürlichem Siliziumdioxid unterschieden.

Kieselgur wird üblicherweise aus amorphem (nicht-kristallinem) Siliziumdioxid gewonnen.

Eine synthetische, rein amorphe Variante von Diatomeenerde, die in der Schädlingsbekämpfung zum Einsatz kommt, ist Kieselgel.

Kieselgur im Einsatz: effektiv gegen Schädlinge

Wie wirkt Kieselgur?

Der in der Ungezieferbekämpfung eingesetzte fein gemahlene Diatomeenkalk wirkt rein mechanisch. Die Schädlinge verletzen sich, wenn sie über die scharfkantigen Schalen der Kieselalgen laufen, und trocknen aus. Anders als bei chemischen Produkten ist aus diesem Grund keine Resistenzbildung möglich. Für uns wirkt die ausgebrachte Kieselgur wie eine Staubschicht – für Milben, Ameisen, Läuse und Co. ist es ein „Minenfeld“ aus scharfkantigen Partikeln.

Wie wird Kieselgur in der Schädlingsbekämpfung angewendet?

  • Ausbringung als Trockenpulver oder als Wassergemisch
  • Kieselgur-Pulver in Legenester sowie in Ecken und Ritzen stäuben
  • Auf behandelten Flächen sollte ein gleichmäßiger, heller Belag sichtbar sein
  • Beigabe zum Einstreu
  • Zugabe ins Wasser- bzw. Sandbad (z. B. bei Ziervögeln)
  • Ausbringung über eine Gartenspritze (z. B. im Verhältnis 1:6 mit Wasser verdünnen)

Wofür kann man Kieselgur noch einsetzen?

  • Filtermedium für Abwässer, Getränke und andere Flüssigkeiten
  • Füllstoff in Wärmedämmungen, Baustoffen, Farben oder Pudern
  • Als Schleif- und Poliermittel (z. B. in Zahnpasta oder Scheuermilch)
  • Als Trocknungs- und Fließmittel, um Flüssigkeiten zu binden

Die Verwendung reicht von A wie Autoreifen (abriebfester, temperaturbeständiger) über B wie Biozid bis hin zu Z wie Zement (leichtere Verarbeitung).

Ist Kieselgur giftig?

Grundsätzlich gilt Kieselgur nicht als „giftig“. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen kristallinem und amorphem (nicht-kristallinem) Siliziumdioxid. Das langfristige Einatmen von kristallinem Siliziumdioxid kann gesundheitsschädlich sein, da die Partikel vom Körper nicht abgebaut werden können.

Trotzdem empfehlen wir beim Ausbringen einen Atemschutz und eine Schutzbrille, weil das Einatmen von Staubpartikeln generell Reizungen verursachen kann.

Warum wird Kieselgur als Biozid bezeichnet?

Biozide sind Mittel, die zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Nach der Europäischen Biozid-Verordnung darf es dabei nicht zu einer schädlichen Wirkung auf Mensch, Tier oder Umwelt kommen. Kieselgur zählt zur Gruppe der Schädlingsbekämpfungsmittel und wird häufig als Biozid eingestuft. Da die Wirkungsweise jedoch rein mechanisch-physikalisch und nicht chemisch ist, wird diese Einordnung teils kontrovers diskutiert.

Wie lange ist Kieselgur haltbar?

Unbegrenzt – sofern trocken und korrekt gelagert.

FAQ: Häufige Fragen zu Kieselgur

Hilft Kieselgur auch gegen die Rote Vogelmilbe?

Ja, Kieselgur wird häufig gegen kriechende Parasiten wie die Rote Vogelmilbe eingesetzt – entscheidend ist, dass die Umgebung trocken ist und die Anwendung konsequent in Ritzen, Ecken und Laufwegen erfolgt.

Kann ich Kieselgur im Stall dauerhaft verwenden?

In trockenen Bereichen kann Kieselgur regelmäßig eingesetzt werden. Achte darauf, Staubentwicklung zu minimieren und bei der Anwendung Schutzmaßnahmen (z. B. Maske/Brille) zu nutzen.

Warum wirkt Kieselgur nur im trockenen Zustand?

Die Wirkung beruht auf mechanischer Schädigung und der Bindung von Fetten/Feuchtigkeit. Bei Nässe verlieren die Partikel diese Eigenschaften – deshalb funktioniert Kieselgur deutlich schlechter, wenn Flächen feucht sind.

Worauf sollte ich beim Ausbringen achten?

Trage Kieselgur dünn und gleichmäßig auf, vor allem in Ecken, Ritzen und bekannten Laufwegen. Vermeide starke Staubwolken und lüfte gut.

Ist Kieselgur für Menschen und Tiere ungefährlich?

Kieselgur gilt in der Regel als unbedenklich, solange sie sachgerecht verwendet wird. Staub sollte nicht eingeatmet werden – deshalb sind Schutzbrille und Atemschutz bei der Anwendung sinnvoll.

Kieselgur gilt als bewährtes Hausmittel in der natürlichen Schädlingsbekämpfung – besonders im Hühnerstall. Ob gegen die Rote Vogelmilbe, Läuse oder andere kriechende Parasiten: Das feine Pulver wirkt rein mechanisch und kommt ohne chemische Wirkstoffe aus. Doch was genau ist Kieselgur eigentlich? Wie funktioniert sie, wie wird sie angewendet und worauf solltest du achten? In diesem Beitrag erfährst du alles Wichtige rund um Eigenschaften, Wirkung, Anwendung und Sicherheit von Kieselgur.

Was ist Kieselgur?

Kieselgur besteht aus den pulverisierten fossilen Schalen abgestorbener Kieselalgen (Diatomeen). Die Konsistenz ist pudrig, die Farben reichen von reinweiß bis graubraun. Weitere Namen: Diatomeenerde, Bergmehl und Gesteinsmehl.

Kieselalgen sind winzig kleine Einzeller (bis zu 0,01 mm groß), die sich sowohl in Süß- als auch in Salzwasser finden. Wenn sie absterben, sinken sie auf den Meeresboden und zersetzen sich. Übrig bleibt nur die stabile äußere Hülle. Diese hauptsächlich aus Siliziumdioxid bestehenden Schalen nennt man Kieselgur. In versteinerter Form bilden sie den Diatomeenkalk – die Grundlage von Kieselgur-Produkten.


Unsere Empfehlung: ida+ MitePowder statt herkömmlicher Kieselgur

MitePowder bekämpft zuverlässig alle kriechenden Insekten (Milben, Vogelmilben, Läuse, Flöhe, Zecken etc.) im Stall, Haus und Garten. Das Puder wird im Stall vor allem auf den Laufwegen der Milben sowie in Ecken und Ritzen ausgebracht. Sobald die Milben über das voluminöse und sehr ergiebige Puder kriechen, wirkt es rein physikalisch: Der Insektenpanzer wird beschädigt und die Schädlinge trocknen aus.

MitePowder: Anwendung gegen Milben im Hühnerstall

Im Vergleich zur herkömmlichen Kieselgur (Diatomeenerde) besticht MitePowder durch eine außerordentliche Härte, Scharfkantigkeit und eine vielfach höhere Wasserbindungskapazität. Es ist 100% natürlich und wird aus natürlichem, mineralstoffhaltigem Sedimentgestein gewonnen. MitePowder bietet einige Vorteile gegenüber Kieselgur – wirf doch gern einen genaueren Blick darauf!

Mehr über ida+ MitePowder erfahren


Welche Eigenschaften hat Kieselgur?

  • Hohe Porosität und Filtereigenschaften
  • Hohe Temperatur- und Säurebeständigkeit
  • Geringe Wärmeleitfähigkeit
  • Geringes spezifisches Gewicht
  • Reaktionsträge
  • Hohes Aufsaugvermögen
  • Natürliches Biozid
  • Stabilisiert Dispersionen

Wie funktioniert Kieselgur?

Kieselgur ist eine Art Ungezieferpuder mit biophysikalischer Wirkung: Für unser Auge nicht sichtbare, messerscharfe Kanten reißen den schützenden „Chitinpanzer“ kriechender Insekten und Spinnentiere auf. Dadurch kommen die extrem flüssigkeits- und fettabsorbierenden Eigenschaften der Kieselgur besser zum Tragen – die Schädlinge werden regelrecht ausgetrocknet.

Welche Vorteile bietet Kieselgur?

  • Nebenwirkungsfrei: Dank der mechanischen, nicht-chemischen Wirkung ist Kieselgur ohne Nebenwirkungen für Menschen oder Tiere.
  • Langfristig einsetzbar: Kieselgur kann immer wieder angewendet werden, da im Gegensatz zu chemischen Produkten keine Resistenzbildung möglich ist.
  • Universell einsetzbar: Kieselgur kann in Wohnung, Haus, Stall und Garten eingesetzt werden. Auch Bienen und andere Nutztiere werden nicht beeinträchtigt.
Hühner auf einer Wiese

Anwendungsbeispiele für Kieselgur bei Tieren

  • Kieselgur kommt vor allem gegen die Rote Vogelmilbe zum Einsatz – insbesondere bei Nutzgeflügel wie z. B. Hühnern, aber auch in Pferdeställen.
  • Auch Schlafplätze von Haustieren, Kleintierkäfige und Teppiche können mit Kieselgur bestäubt werden, um sie ungezieferfrei zu bekommen.
  • Außer gegen Hautparasiten (Milben, Flöhe, Läuse, Zecken) wirkt Kieselgur auch gegen Schaben, Käfer, Ameisen, Silberfische, Ohrenkneifer und Schnecken – allerdings nur im trockenen Zustand.
  • Manche Tierheilpraktiker empfehlen Kieselgur auch innerlich, z. B. zur Förderung der Knochenbildung oder zur Unterstützung von Haut, Fell und Bindegewebe.

Gibt es unterschiedliche Kieselgur-Arten?

Ja. Zum einen unterscheidet man zwischen Salzwasser-Kieselgur und Süßwasser-Kieselgur, zum anderen nach dem Gehalt an organischen Bestandteilen. Außerdem wird häufig zwischen synthetischem und natürlichem Siliziumdioxid unterschieden.

Kieselgur wird üblicherweise aus amorphem (nicht-kristallinem) Siliziumdioxid gewonnen.

Eine synthetische, rein amorphe Variante von Diatomeenerde, die in der Schädlingsbekämpfung zum Einsatz kommt, ist Kieselgel.

Kieselgur im Einsatz: effektiv gegen Schädlinge

Wie wirkt Kieselgur?

Der in der Ungezieferbekämpfung eingesetzte fein gemahlene Diatomeenkalk wirkt rein mechanisch. Die Schädlinge verletzen sich, wenn sie über die scharfkantigen Schalen der Kieselalgen laufen, und trocknen aus. Anders als bei chemischen Produkten ist aus diesem Grund keine Resistenzbildung möglich. Für uns wirkt die ausgebrachte Kieselgur wie eine Staubschicht – für Milben, Ameisen, Läuse und Co. ist es ein „Minenfeld“ aus scharfkantigen Partikeln.

Wie wird Kieselgur in der Schädlingsbekämpfung angewendet?

  • Ausbringung als Trockenpulver oder als Wassergemisch
  • Kieselgur-Pulver in Legenester sowie in Ecken und Ritzen stäuben
  • Auf behandelten Flächen sollte ein gleichmäßiger, heller Belag sichtbar sein
  • Beigabe zum Einstreu
  • Zugabe ins Wasser- bzw. Sandbad (z. B. bei Ziervögeln)
  • Ausbringung über eine Gartenspritze (z. B. im Verhältnis 1:6 mit Wasser verdünnen)

Wofür kann man Kieselgur noch einsetzen?

  • Filtermedium für Abwässer, Getränke und andere Flüssigkeiten
  • Füllstoff in Wärmedämmungen, Baustoffen, Farben oder Pudern
  • Als Schleif- und Poliermittel (z. B. in Zahnpasta oder Scheuermilch)
  • Als Trocknungs- und Fließmittel, um Flüssigkeiten zu binden

Die Verwendung reicht von A wie Autoreifen (abriebfester, temperaturbeständiger) über B wie Biozid bis hin zu Z wie Zement (leichtere Verarbeitung).

Ist Kieselgur giftig?

Grundsätzlich gilt Kieselgur nicht als „giftig“. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen kristallinem und amorphem (nicht-kristallinem) Siliziumdioxid. Das langfristige Einatmen von kristallinem Siliziumdioxid kann gesundheitsschädlich sein, da die Partikel vom Körper nicht abgebaut werden können.

Trotzdem empfehlen wir beim Ausbringen einen Atemschutz und eine Schutzbrille, weil das Einatmen von Staubpartikeln generell Reizungen verursachen kann.

Warum wird Kieselgur als Biozid bezeichnet?

Biozide sind Mittel, die zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Nach der Europäischen Biozid-Verordnung darf es dabei nicht zu einer schädlichen Wirkung auf Mensch, Tier oder Umwelt kommen. Kieselgur zählt zur Gruppe der Schädlingsbekämpfungsmittel und wird häufig als Biozid eingestuft. Da die Wirkungsweise jedoch rein mechanisch-physikalisch und nicht chemisch ist, wird diese Einordnung teils kontrovers diskutiert.

Wie lange ist Kieselgur haltbar?

Unbegrenzt – sofern trocken und korrekt gelagert.

FAQ: Häufige Fragen zu Kieselgur

Hilft Kieselgur auch gegen die Rote Vogelmilbe?

Ja, Kieselgur wird häufig gegen kriechende Parasiten wie die Rote Vogelmilbe eingesetzt – entscheidend ist, dass die Umgebung trocken ist und die Anwendung konsequent in Ritzen, Ecken und Laufwegen erfolgt.

Kann ich Kieselgur im Stall dauerhaft verwenden?

In trockenen Bereichen kann Kieselgur regelmäßig eingesetzt werden. Achte darauf, Staubentwicklung zu minimieren und bei der Anwendung Schutzmaßnahmen (z. B. Maske/Brille) zu nutzen.

Warum wirkt Kieselgur nur im trockenen Zustand?

Die Wirkung beruht auf mechanischer Schädigung und der Bindung von Fetten/Feuchtigkeit. Bei Nässe verlieren die Partikel diese Eigenschaften – deshalb funktioniert Kieselgur deutlich schlechter, wenn Flächen feucht sind.

Worauf sollte ich beim Ausbringen achten?

Trage Kieselgur dünn und gleichmäßig auf, vor allem in Ecken, Ritzen und bekannten Laufwegen. Vermeide starke Staubwolken und lüfte gut.

Ist Kieselgur für Menschen und Tiere ungefährlich?

Kieselgur gilt in der Regel als unbedenklich, solange sie sachgerecht verwendet wird. Staub sollte nicht eingeatmet werden – deshalb sind Schutzbrille und Atemschutz bei der Anwendung sinnvoll.

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